1.Tag – Ankunft am internationalen Flughafen in Maiquetia (Caracas) -,-,-
Abholung und Transfer zum Hotel Buena Vista Inn Kleines
gepflegtes Hotel mit komfortablen Zimmern in der Nähe (20
Minuten) des internationalen Flughafens. Die Zimmer sind mit
Aircondition, Kabelfernsehen, drahtloser Internetverbindung und
eigenem Bad ausgestattet.
2.Tag – Caracas – Merida -,-,-
Abholung und Transfer zum nationalen Flughafen in Maiquetia.
Nationaler Flug am Morgen von Caracas nach Merida. Abholung und
Transfer nach Tabay. Die Posada mit familiärem Ambiente befindet
sich etwas außerhalb der lebendigen Stadt Merida im Andendorf
Tabay. Sie ist im spanischen Kolonialstil erbaut und zählt zu
den ältesten Gebäuden der Gegend. Die Zimmer der Posada sind von
einem tropischen Garten umgeben. Wer möchte kann den Nachmittag
mit einer kleinen Wanderung in die Berge oder mit einem Ausritt
zu Pferde verbringen.
3. Tag – Tabay – Altamira -,M,A
Die schönste Straße Venezuelas führt durch koloniale
Andendörfer. Wir besuchen die natursteinerne Kapelle von Juan
Felix Sánchez (UNESCO Kulturerbe) und die Aufzuchtstation für
Kondore. Dann geht es auf 4200 Meter über den Adlerpass. In der
skurrilen Landschaft wachsen die für die Páramo-Vegetation
typischen Frailejones bis zu drei Meter hoch. An der
Gletscherlagune Mucubaji wandern wir zur Laguna Negra. Nach der
Wanderung speisen wir eine frisch gefangene, in Knoblauch
gebratene Forelle. Danach geht es wieder abwärts an der
Außenwand der Anden entlang durch verschiedene
Vegetationsstufen, wie Páramo, Elfenwald und subtropischen
Regenwald, bis in das koloniale Andendorf Altamira. Hier werden
wir die Nacht im Zentrum des Dorfes, am Plaza Bolívar, in einem
kolonialen, sehr gut ausgestatteten Herrenhaus verbringen und
ein leckeres Abendessen verzehren.
4. Tag – Altamira – Los Llanos (Hato Cedral) F,M,A
Nach dem Frühstück brechen wir auf in die Los Llanos und
treffen zum Mittagessen im Hato El Cedral (klassische
Llanos-Farm) ein. Die 56.000 Hektar große Farm funktioniert zum
einen wie eh und je als Rinderfarm, bietet zum anderen aber auch
eine Infrastruktur für Touristen, die auf dem Gelände des Hato,
auf dem wilde Tiere geschützt leben, Kaimane, Wasserschweine
(Capibaras), Schildkröten und Leguane beobachten können. Nach
dem Mittagessen besteht die Möglichkeit, im Rahmen einer Safari
neben den genannten Tieren an den Wasserlöchern und in der
Savanne bis zu 300 Vogelarten, von denen die markantesten die
purpurfarbenen Ibisse, die Rosa-Löffler, die Jaribu-Störche
sowie Aras und Papageien, Adler und Käuze sind, zu sehen. Selbst
in der Regenzeit besteht im Hato el Cedral eine gute Möglichkeit
den Tamandua, den kleinen Ameisenbär, wie auch den großen
Ameisenbär zu aufzuspüren. Auch die größte Schlange der Welt,
die Anakonda, zeigt sich hier gerne. Auf unseren Exkursionen
haben wir schon Exemplare von über 7 Metern Länge gefunden.
5. Tag – Hato Cedral – Tabay F,M,-
Früh morgens machen wir eine kleine Wanderung, bei der wir
Papageien und Aras sehen. Um 8:00 Uhr gibt es ein reichhaltiges
Frühstück. Dann werden wir einen Bootsausflug machen, bei dem
wir rosafarbene Süßwasserdelfine sehen. Die ruhigen Flussarme
des Cano Matiyure und des Cano Caicara, die durch das Terrain
des Hato El Cedral fließen, scheinen geradezu einladend auf
seltene Vogelarten wie bspw. den Agami Heron und auch viele
verschiedene Greifvogelarten zu wirken. Auch Kaimane, Krokodile
und Capibaras tummeln sich im und am Wasser. Um die Mittagszeit
begeben wir uns dann wieder auf die Rückfahrt nach Merida und zu
unserer Posada in Tabay.
6. Tag – Merida -,-,-
Diesen Tag steht zur eigenen Planung vor Ort zur Verfügung.
Merida und Umgebung bieten verschiedene Möglichkeiten für einen
interessanten Tag. Ob nun mit dem Teleférico (längste Seilbahn
der Welt) zum Pico Bolivar oder einem Stadtbummel in der
Andenstadt. Wer Lust auf etwas Abenteuer hat, kann auch
verschiedene Aktivitäten wahrnehmen. (Tandemgleitschirmflug,
Canyoning oder Rafting) Am Abend vielleicht ein Glas Wein in
gemütlicher Runde in der Posada.
7. Tag – Merida – Puerto Ordaz – Piacoa -,-,A
Heute geht es weiter in den zentralen Osten des Landes zum
Orinokodelta. Nach dem Frühstück wartet bereits der Fahrer um
euch zum nationalen Flughafen nach Merida zu bringen. Weiter
geht’s mit dem Flugzeug über Caracas nach Puerto Ordaz wo ihr am
frühen Nachmittag am Flughafen abgeholt werdet. Von Puerto Ordaz
sind es noch einmal 2 Stunden bis Piacoa, dem Ausgangsort für eure Tour im südlichen Orinoko Delta. Unterkunft: Zimmer im Camp
Piacoa
8. Tag – Orinokodelta F,M,A
Nach dem Frühstück starten wir über die Flussarme "Sacoroco"
und "Tulipane" zur Lagune "Santa Catalina". Über die Flüsse
"Tipirua" und "Piacoa" dringen wir in die Welt des Deltas ein.
Neben farbenfrohen Vögeln werden Flussdelfine und Brüllaffen auf
dem Weg durch die kleinen Flussarme unsere Begleiter sein. Auf
der Fahrt werden wir auch den einen oder anderen Kontakt mit
"Warao" Indianern haben. Sie leben seit Generationen in diesem
Gebiet vom Fischfang und der Jagd. Unterwegs haben wir die
Möglichkeit Tiere zu beobachten und mit etwas Glück werden wir
neben zahlreichen Reihern, Papageien, Kolibris, Rohrdommeln,
Eisvögeln und roten
Flamingos auch Leguane, Otter, Schildkröten,
Schlangen und Kaimane sehen. Je nach Wasserstand bietet sich
vielleicht auch die Möglichkeit zu einem erfrischenden Bad an
einem der schönen Sandstrände. Zur Mittagszeit legen wir ein
kleines Picknick an einem schönen Plätzchen ein. Unser Guide
Roger ist ein wahrer Kenner des Deltas und wird euch bei jeder
Gelegenheit Interessantes über die Flora und Fauna berichten und
auch gern eure Fragen über Kultur und Geschichte der Region
beantworten. Am späten Nachmittag begeben wir uns auf den
Rückweg in unser Camp.
9. Tag – Orinokodelta – Ciudad Bolivar F,M,-
Heute Morgen haben wir die Möglichkeit unser Angelglück beim
Piranhafischen zu testen. Ein Highlight des Tages ist auch die
Fahrt über den "Guacara" in der "Sierra Imataca". In diesem
Gebiet gibt es noch sehr viele Tukane und Gelbscheitelamazonen.
Und vielleicht haben wir sogar die Möglichkeit eines der
seltenen Orinokokrokodile und eine Anakonda zu sehen.
Zum
Mittagessen finden wir uns wieder im Camp ein und dann heißt es
auch schon Abschied nehmen von der atemberaubenden Landschaft
des Orinoko Deltas.
Am frühen Nachmittag geht es dann mit einem
privaten Transfer weiter nach Ciudad Bolivar. (Fahrtzeit ca. 3
Stunden)
Unterkunft: schöne Posada in Ciudad Bolivar mit parkähnlichem Garten und Pool.
10. Tag – Ciudad Bolivar – Lagune von Canaima (-,M,A)
Wir starten am Morgen des ersten Tages mit dem Flugzeug von
Ciudad Bolivar. Auf dem einstündigen Flug überqueren wir den
gewaltigen Guri-Stausee (größter Stausee der Welt) bis wir aus
der Ferne die ersten Tafelberge erkennen können. Der Anflug auf
die "Lagune von Canaima" mit ihrer malerischen Umgebung lässt
uns erahnen, was uns in den nächsten Tagen erwartet. Mit einem
motorisierten Einbaum durchqueren wir die Lagune vorbei an den
gewaltigen Wasserfällen bis wir an einem gegenüberliegenden
Sandstrand anlegen. Nach einer kurzen Wanderung erreichen wir
den Salto Sapo. Unser Weg führt hinter dem Wasserfall entlang!!!
(Badesachen und Kameraschutz nicht vergessen) Am Abend kehren
wir in unser Camp zurück, wo bereits das Abendessen vorbereitet
ist.
11. Tag – Canaima Salto Angel (F,M,A)
Heute starten wir nach dem Frühstück in unserem Einbaum über
die Flüsse "Carrao" und "Churun" zum Angel Fall. Die Fahrt
dauert abhängig von Regen- oder Trockenzeit 5-6 Stunden. Bei
niedrigem Wasserstand im Fluss kann es schon mal passieren, dass
die Männer den Bootsführern behilflich sein müssen, das Boot
über die Stromschnellen zu schieben. Wir fahren durch eine
atemberaubende Landschaft flussaufwärts bis zur Teufelsschlucht.
Der Weg hat sich gelohnt…am Fuße des gigantischen Auyan Tepuis
macht sich Ehrfurcht breit. Dank der harten Arbeit unserer
indianischen Begleiter haben wir es geschafft und stehen am Fuße
des höchsten Wasserfalls der Welt. Nach einer Pause wandern wir
ca. 90 Minuten zu einem Plateau, von dem wir den Angel Fall aus
nächster Nähe sehen können… Atemberaubend!!! Ein kleines Stück
weiter und wir können in einem natürlichen Swimmingpool baden.
Wir übernachten direkt am Fuße des Salto Angel im
Hängemattencamp. Hier kann jeder noch einmal mit etwas Abstand
die Eindrücke des Tages verarbeiten und mit dem fernen Rauschen
des Wasserfalls in den Schlaf sinken. Für unser leibliches Wohl
ist ebenfalls gesorgt… gebratenes Hähnchen direkt am Fluss!!!
12. Tag – Canaima – Ciudad Bolivar (F,M,-)
Nach dem Frühstück geht es flussabwärts zurück zur Lagune von
Canaima. Bevor wir am Nachmittag unseren Rückflug nach Ciudad
Bolivar antreten, bleibt noch genügend Zeit an einem der feinen
Sandstrände in der Lagune ein Bad zu nehmen oder das
Indianerdorf zu besuchen. Abholung vom Flughafen und Transfer zu
Eurer Posada in Ciudad Bolivar.
13. Tag – Ciudad Bolivar – Golf von Cariaco, Pariahalbinsel
(-,-,-)
Heute geht es in den Norden an die Küste der Pariahalbinsel.
Nach dem Frühstück steht bereits euer Fahrer bereit um Euch an
den Golf von Cariaco zu bringen. Die Fahrt geht zunächst nach
Puerto la Cruz und weiter am Mochima Nationalpark vorbei. Die
Küstenstraße von Puerto la Cruz über Cumaná bis San Antonio del
Golfo ist eine malerische Strecke und entschädigt für die lange
Fahrtzeit. Am Nachmittag erreicht Ihr die Quinta Palomar wo Ihr
bereits erwartet werdet. Nach den erlebnisreichen letzten Tagen
heißt es nun erst einmal entspannen und relaxen!!!
14. Tag – Quinta Palomar (-,-,-)
Dieser Tag steht ganz im Zeichen der Erholung. Lasst
euch von euren Gastgebern Georg & Monika verwöhnen. Ein Cocktail in der
Hängematte oder auf dem Liegestuhl beim Sonnenbad. Genießt
die Ruhe nach den aufregenden letzten Tagen und schaltet einfach mal
ab.
Vielleicht lasst ihr auch einfach nur die Eindrücke der letzen
zwei Wochen auf euch wirken. Es besteht die Möglichkeit mit dem
Boot auf den Golf herauszufahren und am Ende des Nachmittags
einen der fantastischen Sonnenuntergänge zu beobachten. In der
Quinta Palomar erlebt ihr eine private, familiäre Atmosphäre mit
freundlichen Gastgebern die sich liebevoll um ihre Gäste
kümmern.
15. Tag – Quinta Palomar – Mochima Nationalpark (-,M,-)
Nach dem Frühstück starten
wir in Richtung Mochima
Nationalpark. Nach eineinhalb Stunden Fahrt entlang am Golf von
Cariaco erreichen wir den kleinen Fischerort Mochima, wo auch
schon unser Guide mit dem Boot auf uns wartet. Mit unserem Boot
erkunden wir die schönsten Stellen des immer noch ursprünglichen
Nationalparks und entdecken neben Mangroven, Pelikanen und
bizarren Felsformationen mit Grotten, mit ziemlicher Sicherheit
mindestens einen Delfinschwarm, der mit unserem Boot spielen
möchte. Delfine sind in den Gewässern von Mochima sehr
reichhaltig und so gelingen auch Fotoamateuren erstaunliche
Schnappschüsse für das heimische Album. Einsame Traumstrände mit
kristallklarem Wasser laden uns zum Baden und Schnorcheln ein.
Das leckere Mittagessen, wer mag mit frischen Langostinos,
findet an einem fantastischen Sandstrand unter Palmen statt. Die
intakte Natur und die Ruhe in diesem Nationalpark sind
unglaublich und lassen uns noch lange von diesem
unbeschreiblichen Erlebnis aus einer anderen Welt schwärmen. Am
Nachmittag geht es dann wieder mit unserem Fahrer zurück zur
Quinta Palomar.
16. Tag – Quinta Palomar – Caripe, Cueva del Guacharo (-,-,-)
Schon nach kurzer Fahrt entlang der Küstenstraße beginnt der
Aufstieg in die Berge von Caripe, auf 2256m. Bei Santa Maria
liegt der Stausee Clavelino, welcher für die Wasserversorgung
von Margarita angelegt wurde. Tropische Nebelwälder begleiten
uns bis zum Pass auf 1200m und zeigen einen herrlichen
Panoramablick auf den Golf von Cariaco und die Península de
Araya. Eine Besichtigung der Guacharo Höhle sollte am späten
Vormittag erfolgen. Nach einer kurzen Wanderung entlang eines
idyllischen Flusses erreicht man den Wasserfall. Weiter durch
Kaffeeplantagen und Kakao-Haciendas führt der Weg zum Ort
Caripe. Ein Besuch der Kaffeeplantage El Oriente schließt sich
an. An der Straße kann man typische Gerichte der Campesinos
erhalten, oder wir besuchen eines der kleinen Bergrestaurants.
17. Tag – Quinta Palomar mit Abschiedsabend (-,-,A)
Unser letzter Tag auf der Pariahalbinsel ist leider schon
angebrochen. Dieser Tag sollte ganz nach Lust und Laune
gestaltet werden.
Vielleicht habt ihr ja auch noch Lust, einen
Ausflug nach Cumaná auf den Markt zu unternehmen oder euch ein
wenig die Stadt anzuschauen.
Oder Ihr verbringt den Tag auf dem
weitläufigen Gelände der Quinta Palomar. Am Abend haben wir für
euch ein
Abschiedsessen (nach Absprache) organisiert..
18. Tag – Carupano – Caracas (-,-,-)
Abreisetag – Abholung und Transfer von der Quinta Palomar zum
nationalen Flughafen nach Carupano. Nationaler Flug von Carupano
nach Caracas zum internationalen Anschlussflug.

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